Das Vitamin der Sonne: Das ist das Vitamin D

Vitamine sind wichtige Stoffe, die wir alle für unser Leben brauchen. Die meisten Vitamine nehmen wir in der Regel natürlich ganz einfach durch unsere Nahrung zu uns, vor allem durch Obst und Gemüse, aber auch durch Fleisch, Fisch und viele andere Lebensmittel. Aber es gibt ein ganz spezielles Vitamin, das etwas ganz Besonderes unter allen anderen Vitaminen ist. Es entsteht nämlich durch die Sonnenstrahlen auf unserer Haut. Das ist das Vitamin D. Unser Körper kann es sogar mit der Hilfe von UV-B Strahlen selber bilden. Dieses Vitamin D ist für die Härte unserer Knochen zuständig, weil es den Calcium- und Phosphathaushalt des Körpers regelt. Das ist die lebenswichtige Funktion von Vitamin D, dem Vitamin der Sonne.

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Wofür brauchen wir eigentlich das Vitamin D?

Vitamin D hilft uns bei der Verarbeitung des Calciums im Magen und Darm und unterstützt uns dadurch vor allem durch die Härtung unserer Knochen, aber es hat auch auf die Kraft unserer Muskeln einen positiven Einfluss und ist für viele Vorgänge im Körper wichtig. Dieses Vitamin wird von uns bei Sonnenlicht in der eigenen Haut gebildet. Es gibt zwar auch einige Nahrungsmittel, die das Vitamin D enthalten, aber ihr Anteil an der Versorgung mit diesem lebenswichtigen Stoff ist nicht so groß wie die eigene Bildung von Vitamin D auf unserer Haut.

Wann kann es zu einem Vitamin D Mangel kommen?

Wenn uns das Sonnenlicht eigentlich alles zur Verfügung stellt, was wir für eine ausreichende Bildung von Vitamin D benötigen, dann braucht man täglich doch nur etwas Zeit im Freien unter den Sonnenstrahlen zu verbringen, um dadurch genügend Vitamin D zu bilden, oder? In den Sommermonaten reichen dafür sogar schon 10 bis 20 Minuten pro Tag aus, so sagt es die Wissenschaft. Im Winter ist es deutlich schwieriger, weil die Sonne in Deutschland dann in einem viel niedrigeren Winkel zu uns steht.

Der Körper kann das Vitamin D aus dem Sommer nur eine kurze Zeit speichern, so dass es im Winter oft zu einem Mangel an Vitamin D kommt.
Außerdem sind unsere heutigen alltäglichen Lebensgewohnheiten nicht auf regelmäßige, tägliche Spaziergänge ausgerichtet und die Glasfenster unserer Büros, unserer Häuser und unserer Wohnungen lassen die wichtigen UV-B Strahlen für das Vitamin D leider gar nicht zu uns hindurch. Zum Glück gibt es einige Lebensmittel mit einem hohen Vitamin D Anteil.

Die Nahrungsmittel mit besonders viel Vitamin D

Was sich auf den ersten Blick so ungesund anhört, ist in Wahrheit genau das Gegenteil: Das ist der fette Fisch. Er hat nämlich einen hohen Anteil an Vitamin D. Dazu gehören unter anderem Hering, Kabeljau, Thunfisch, Makrele und Lachs. Auch so unterschiedliche Produkte wie Eier, Leber, bestimmte Pilze, Milch und Käse haben einen relativ hohen Vitamin D Gehalt. Es hat also positive Effekte, sich auf diese Weise zu ernähren.
Dennoch bleibt die Produktion von Vitamin D durch den eigenen Körper das wichtigste Mittel, um ein Vitamin-Defizit auszugleichen. Das bedeutet, sich so oft wie möglich im Freien aufzuhalten und dabei natürlich auch immer auf die Lebensmittel zu achten, die man täglich zu sich nimmt. Aber bei Risikogruppen, bei kranken und alten Menschen, ist der Aufenthalt im Freien nicht immer möglich.

Welche Risikogruppen haben einen Mangel an Vitamin D?

Die Möglichkeiten der menschlichen Haut, das Vitamin D herzustellen, werden im Alter leider erheblich reduziert. Man geht sogar davon aus, dass sie nur noch bei etwa 50 % des Normalwerts liegen. Es kommt hinzu, dass sich ältere Menschen viel seltener als jüngere Menschen im Freien aufhalten. Dadurch verschlechtert sich ihre Vitamin D Bilanz sogar noch zusätzlich. Wenn sie dann auch noch in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, wenn sie ständig krank oder ein Pflegefall sind, ist ihre Versorgung mit dem Vitamin D natürlich unzureichend. Daher hat man bei ihnen in den meisten Fällen sogar einen deutlichen Mangel an Vitamin D festgestellt. Das bedeutet in der Konsequenz ein erhöhtes Risiko vor Stürzen und Knochenbrüchen bei diesen Personen.

Ist die Verwendung von Ergänzungspräparaten mit Vitamin D richtig?

Vitamin D Präparate für Personen, die unter zu wenig Vitamin D leiden, sind bei einer Mangelsituation oder bei den Risikopersonen angebracht. Dann sind sie eine richtige und gute Lösung. Sie helfen Menschen, die wegen ihrer chronischen Krankheit oder ihrer Bedürftigkeit nach Pflege nur selten oder gar nicht ins Freie kommen, die kein Vitamin D in ihrem eigenen Körper produzieren können und die dadurch viel öfter stürzen und sich die Beine brechen könnten. Die Wissenschaft geht im Winter sogar von einem allgemeinen Vitamin D Mangel aus, aber nicht im Sommer. Doch bei dem Verdacht einer Ausnahmesituation oder bei einer Risikogruppe im Alter oder bei einer langer Krankheit besteht dieser Mangel das ganze Jahr hindurch.

Vitamin D und Potenz

Vitamin D ist nachweislich an der Regulierung des Testosteronspiegels beteiligt. Neuste Ergebnisse stützen im übrigen eine Untersuchung, die zu dem Schluss kam, dass eine Stunde Sonne den Testosteronspiegel um 69% erhöht. Da Testosteron das wichtigste männliche Sexualhormon ist, macht es Sinn, vor allem in den Monaten mit wenig Sonne für eine ausreichende Versorgung zu sorgen. Hierdurch kann die Spermaproduktion sowie Potenz verbessert werden.

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